Arsch auf Grundeis
Pfadfinder im Winterlager
Am Samstag den 2. Januar bauten die Pfadfinder des Stammes Rheurdt ihre winterfesten Schwarzzeug-Zelte am Rheurdter Reitplatz auf. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an den RuFV" title="www.rufv-rheurdt.de/">RuFV">http://www.rufv-rheurdt.de/">RuFV Rheurdt für die Nutzung der Anlage.
Unter dem vielsagenden Motto „Arsch auf Grundeis“ wollten hier etwa 20 Pfadis im eigenen Winterlager drei Tage und zwei Nächte gemeinsam übernachten, Spaß haben und frieren.
Die Idee entstand wohl, als man hörte, dass auch andere Stämme so etwas machen. Als wirklich einige Pfadis Interesse zeigten, entstand großer Eifer und Spaß an der Vorbereitung einer solch verrückten Aktion. Schließlich gehört so etwas bei den Pfadfindern dazu und wer im Sommer Zelten kann, kann es auch im Winter, so Björn.
Doch Kälte stört doch keine Pfadfinder und so begannen bei Temperaturen unter dem Nullpunkt, nach dem Aufbau der Zelte, alle damit, T-Shirts mit dem Lagermotto zu bedrucken.
Das Einzige was fehle für ein richtiges Winterlager, so sagte Björn Kruse im Namen aller, wäre nur noch Schnee.
Vielen schien es wohl verrückt genug bei diesen Temperaturen draußen übernachten und nur das warme Feuer genießen zu wollen, doch auch Laura Lenzen, das einzige Mädchen der Pfadis, welches sich auch traute über Nacht zu bleiben, schien voller Vorfreude auf die folgenden Tage und Nächte.
Mit mollig warmer Verpackung stürzten sich die Teilnehmer auf Aktion in der Dunkelheit und spielten Fußball mit einem leuchtenden Ball.
Die Nacht auch gut draußen zu überstehen, sei alles nur eine Frage der Vorbereitung, so Heiner Holtappels. Neben der sowieso dicken Kleidung standen für die Nacht warme Schlafsäcke und Fliesdecken und die Jurte, ein Zelt in dem ein Feuerkorb für Wärme sorgen sollte, bereit. Außerdem wurden alle versorgt mit warmen Würstchen und jeder Menge Kakao und heißem Tee.
Leider zwangen in der Nacht, die Massen des herbeigesehnten Schnees sie schließlich doch in die Knie, obwohl einige gerne die drei Tage durchgehalten und weiter gemeinsam verbracht hätten.


Veröffentlicht am 02.03.2010 um 13:19 Uhr

Autor: Unbekannt