Abenteuer in Teutoforest
Ein Artikel von Johanna Richter
Das Pfadfinder-Zeltlager 2009 in Nieheim stand unter dem Thema „Robin Hood“. Deshalb gab es auch als besonderes Highlight ein Tagesspiel, bei dem nicht nur die Kinder als Räuber und Lords mitspielten, sondern das ganze Lager samt Leitern und Küche verkleidet über den Platz und durch den Wald lief.

Ansonsten wurden wie immer Hängematten im Wald auf gehängt, in denen man in den Pausen lesen, spielen und sein Mittagsschläfchen halten konnte.

Jeder Tag begann um 7.30 mit Musik und Tanz. Vor den Waschräumen wurde jeden Morgen notiert, wer sich waschen ging. Denn diejenigen, die sich am wenigstens dort sehen ließen, mussten am letzten Tag den Klodienst übernehmen. Aber nicht nur die Hygiene wurde kontrolliert, sondern auch die Ordnung in den Zelten. Die Gruppe, deren Zelt das unordentlichste im Lager war, hatte am vorletzten Tag Klodienst. Pünktlich um 8 Uhr begann dann die Morgenrunde mit lustigen PMS (Peinlichen-Morgen-Spielen) bevor es zum Frühstück ging. Danach fand dann immer das Tagesprogramm mit Stationenlauf, Stadtspiel, Besuch eines Freilichtmuseums, Workshops, Lagerbauten, Brennballturnier (mit vielen Verletzten), Besuch im Schwimmbad usw. statt. Abends gab es dann eine Abendrunde am Feuer bei der gesungen und gespielt wurde. Die Küche hat uns wie jedes Jahr mit köstlichem Essen verwöhnt. Und obwohl es in der ersten Woche oft geregnet hat, hatten wir trotzdem viel Spaß.

Jedes Kind hatte mindestens einmal Nachtwache, denn es gab mehrere Versuche unser Banner zu klauen. Eine Gruppe ist sogar extra dafür aus Rheurdt angereist. Zum Glück hat es aber niemand geschafft. Dafür sind andere merkwürdige Dinge nachts passiert. Eines Morgens wachten alle Kinder mit einem roten Strich im Gesicht auf. An einem anderen Morgen war ein Zelt über die Köpfe der Schlafenden hinweg, an einen anderen Platz gewandert. Ein Trupp fand außerdem seine Schlafsäcke abends zugenäht vor.

Zuletzt fand der Bunte Abend statt, an dem dieses Jahr nicht nur die Zeltgruppen etwas vorgeführt haben, sondern wir hatten auch ein paar Pfadfinder aus Höxter zu Gast. Zwei von ihnen sind als Feuerspucker aufgetreten.

Natürlich waren alle Kinder bis auf die Wölflinge, die dafür einen Tag wandern waren, auf Hike. Das heißt man schläft mindestens eine Nacht außerhalb des Lagers und nimmt dafür alles mit, was man braucht.

Mein persönliches Fazit des Lagers ist: Platz: super, Essen: genial, Stimmung: in Ordnung, Wetter: so lala, Hike: viel zu chaotisch!


Veröffentlicht am 13.08.2009 um 13:44 Uhr

Autor: Unbekannt